Schulden- und Insolvenzberatung

Das Konfliktbüro Alsdorf ist von der Bezirksregierung Düsseldorf als geeignete Stelle nach § 305 InsO anerkannt worden. Somit können wir die nötigen Bescheinigungen über das Scheitern der außergerichtlichen Einigungsbemühungen ausstellen. Diese Bescheinigung ist im Verbraucherinsolvenzverfahren Voraussetzung bei der Antragstellung.

Das Konfliktbüro ist eine gewerbliche Schulden- und Insolvenzberatungsstelle und berechnet für die Beratung und Begleitung Kosten, die der Ratsuchende selbst tragen muss.
Für Bezieher von Sozialleistungen (Arbeitslosengeld II, Grundsicherungen) werden die Beratungskosten von der StädteRegion Aachen übernommen. Über die Möglichkeiten der Kostenübernahme informieren wir sie gerne.

Wir verfügen über Fachpersonal, dass aufgrund langer Berufserfahrung und Aus- und Weiterbildung seriöse und rechtlich fundierte Arbeit leistet.
Wir führen nach Absprache mit unseren Klienten die gesamten Verhandlungen mit den Gläubigern und füllen alle nötigen Antragsunterlagen aus.

Schuldenberatung

Was bietet die Schuldenberatung oder Insolvenzberatung?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten seine Schulden zu tilgen. Dies ist immer abhängig von den persönlichen und finanziellen Gegebenheiten und Wünschen unserer Klienten.
Zunächst werden nach der Aufstellung von Haushaltsplänen, Maßnahmen zum Pfändungsschutz und nach der rechtlichen Prüfung der Forderungen (Richtigkeit, Verjährung usw.) die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt werden. Diese sind zum Beispiel:
• Ratenzahlung: Man vereinbart mit den Gläubigern eine Ratenzahlung auf eine festgelegte Zeit zur Tilgung der Schuldsumme
• Einmalzahlung: Man vereinbart mit den Gläubigern eine einmalige größere Zahlung zur Ablösung der Verbindlichkeiten
• Insolvenzverfahren: Man durchläuft nach einem Vorverfahren eine sogenannte Wohlverhaltensperiode, die max.6 Jahre dauert und kann danach von seinen restlichen Schulden befreit werden.

Wie funktioniert das Verbraucherinsolvenzverfahren?

Phase 1: Außergerichtlicher Einigungsversuch
• Verhandlungen mit den Gläubigern und Einholen aller notwendigen Unterlagen
Phase 2: Antragstellung beim Gericht
• Einreichen der Unterlagen bei Gericht, ggf. Durchführung eines Schuldenbereinigungsplanes
Phase 3: Insolvenzverfahren
• Durchführung des gerichtlichen Verfahrens (Prüfung der Unterlagen, Verwertung von Vermögen, Festlegung aller Termine, Benennung eines Insolvenzverwalter)
Phase 4: Wohlverhaltensperiode
• Abtretung des pfändbaren Teils des Einkommens und die Hälfte von Erbschaften
• Einhaltung verschiedener Obliegenheiten

Die Dauer des Insolvenzverfahrens beträgt max. 6 Jahre (ab Verfahrenseröffnung) und kann unter bestimmten Voraussetzungen auf 5 oder 3 Jahre verkürzt werden.